Sonntag, 15. Juni 2008

Freitag, 6. Juni 2008

"ThinkLab - Rosenthaler Platz"



Das da oben waren Noras und mein Schreibtisch in der Endphase inserer Diplomarbeit. Stimulanzien wie kalter Kaffee, warmes Bier und saure Milch (damals noch überall erhältlich) haben nicht unwesentlich zum Bestehen des Diploms beigetragen.
Und jetzt, da alles schon ne Weile überstanden ist, klopft es noch mal an unsere Tür und wurde ausgewählt, beim "Diplom der Woche" auf der Seite des Baunetzes teilzunehmen. Da hat es sich aber gefreut und war stolz wie Bolle. Noch schöner fände es das Diplom, wenn es tatsächlich, den Titel dann auch gewinnen würde. Also Competition. Tut ihm den gefallen, so dass es nicht auf vervirten und mit unnötigem Datenmüll und Excel vollgestopften Laptops vergessen wird.
Ab heute darf jeder, der möchte, ihm seine Stimme geben. (Verwandte und Freunde sind quasi dazu verpflichtet!)

Los los !
http://www.baunetz.de/diplomderwoche/

Voten für : "ThinkLab - Rosenthaler Platz"

Voten voten voten!

- ThinkLabs statt Terror -




Donnerstag, 29. Mai 2008

Dönerpizza






Aha,
zwei Tage in Plaue gewesen. Das ist ein kleines Dorf in Brandenburg. Und dort gibt es nicht nur jede Menge Schnaken, sondern auch ein paar kulinarische Highlights. Und zwar jahrhundertelang verschollene Dönerpizzaspezialitäten. Und dann auch noch 7 an der Zahl. Leider mal wieder schnell die Calzone bestellt gehabt und deshalb keine Dönerpizza bestellt. Schade. Also, ab nach Plaue und dann bitte Bericht erstatten. Können sie halten, was sie versprechen?

Samstag, 24. Mai 2008

Der kleine Cousin aus Bolivien


Das da oben nennt sich Charango und ist sowas wie der kleine Cousin der Gitarre. Cousin, weil er nämlich von der Stimmung der Saiten her, eher sowas wie der Bruder der Ukulele ist. Allerdings kommt er aus Bolivien, hat 10 Saiten und ist aus einem Stück Holz gefertigt, also nicht wie sonst bei Saiteninstrumenten üblich mit angeschraubten oder angeleimten Hals. Früher wurde der Bauch auch häufig aus einem Gürteltierpanzer hergestellt. Diese wollten dann das wahrscheinlich irgendwann nicht mehr. Und der Zoll erst recht nicht. Verständlich das!
Der Klang ist sehr hell und viel flacher als bei einer Gitarre und deswegen bietet sich rhythmisches und perkussives Spielen an. Das macht irre Spaß, weil man Rhythmusinstrument und Melodieinstrument zugleich sein kann. Das richtige Instrument für Menschen, die auch Trash-Metal mögen. Synkopen und Triolen en masse...
Gekauft hab ich ihn an meinem Geburtstag in Buenos Aires. Sozusagen, um den Diebstahl zu therapieren.
Jetzt brauch ich nur noch ne Panflöte und ich kann eine 10-teilige Time-Life Entspannungs-CD-Compilation sporten. Das könnte ich bis Ende des Jahres noch schaffen und so noch rechtzeitig releasen und das Weihnachtsgeschäft abgreifen.
Booaaah! Übertriebener Hype!
Hier mal ne Hörprobe

Ami-Botschaft in Berlin mit eigenem Waterboardingbereich


Es lohnt sich eben immer wieder, die FAS zu kaufen. Diesen Artikel über die fertiggestellte Amerikanische Botschaft in Berlin hab ich zwar verpasst, da man ja in Südamerika war, aber Gott sei Dank hat mich D. aus M. noch darauf aufmerksam gemacht.
Die Artikel von Niklas Maak sind wie die von Peter Richter eh immer lesenswert. Auch weil hier z.B. auf dröges Amerika-Bashing verzichtet wird und stattdessen Architektur in Kontext mit dem derzeitigen Angstklima in den Staaten in Verbindung gesetzt wird. Sehr gut das. Und die Frage, was sich im oberen fensterlosen Teil der Botschaft befindet, haben sich die frechen Berliner anscheinend mit einem Wellness- und Waterboardingbereich beantwortet. Naja, so sind sie eben, wa...

"Und selbst Klimaapokalyptiker können nicht erklären, was man in einer Stadt wie Berlin, deren Himmel lange neun Monate so tiefgrau ist wie der Asphalt unter ihm, mit Sonnenbrechern über den Fenstern will, die sogar der saudi-arabischen Mittagssonne Angst machen würden."(Niklas Maak)

Freitag, 16. Mai 2008

Die Sendung mit der Maus



sported ja immer wieder tolle Videos. Jetzt mal in eigener Sache. Yupp, hier wird die ARD-Mediathek erkläert und Vodcast und Podcast und und und Ihr wisst schon aber leider bisschen dröge das ganze
viel schöner und sehenswerter sind die beiden Youtube-Maus-Videos, auf die mich eine fleissige Leserin aus Wien hinwies. hier und hier
Danke

Mittwoch, 14. Mai 2008

Der argentinische Ingenieurspreis 2008 goes to...


Bild oben: Preisträger José Alvarez (Name v.d. Redaktion geändert) in Aktion
dazu später.
Erstmal ist es schön, wieder zu Hause zu sein. Hier in Berlin ist fast schon Sommer und alles ist schön friedlich und ruhig. Ich freue mich über Wasser aus der Leitung, das man trinken kann, ohne dass alles nach Schwimmbad schmeckt und eine eigene Wohnung ist natürlich auch super. Vor allem kein Fremdsockengeruch mehr und morgens im Dunkeln nach Sachen aus dem Rucksack wühlen müssen.
Die letzten Tage Buenos Aires waren dann aber auch noch super und natürlich gibts auch ganz viele nette Argentinier wie z.B. den Mann, der hier auf den Bildern grade mein Taschenmesser schleift, das mir ja Gott sei Dank nicht abhanden gekommen ist. Die Mischung aus Fahrrad und Schleifmaschine hat er selber konstruiert und bekommt von mir dafür den argentinischen Ingenieurspreis 2008. Das ausschlaggebende Argument der übereinstimmenden Jury war der Engel auf dem Lenker...


Bild oben: Hand des Preisträgers und Engel

Donnerstag, 8. Mai 2008

Alles wird gut



wie schon die blonde Frau aus dem Fernsehen sagte. Nach ewigen Rennereien zu zwei verschiedenen Botschaften hab ich zwei neue Paesse. Also einen chilenischen, mit dem ich ausreisen darf und einen deutschen, mit dem ich dann wieder nach Deutschland einreisen darf. Puh, grosses Glueck gehabt. Die beiden Damen auf den jeweiligen Aemtern waren wirklich sehr nett und hilfsbereit obwohl ich mich ja nur noch mit einem Studentenausweis ausweisen konnte, den ich noch in meiner mir gebliebenen Jacke gefunden hatte. Hat sich der also mal nuetzlich gemacht. Also bleibt mir der Aufenthalt in irgendwelchen Alsylantenheimen in Italien erspart.
Wir haben uns gefreut wie Bolle und haben uns erstmal den Bauch mit Empanadas und Steaks vollgeschlagen. Alles natuerlich wieder superguenstig. 12 Empanadas kosten 14 Peso. Das muss man dann noch mal durch 5 teilen. Nicht schlecht. Da darf man auch mal zulangen.

Gib ihnen was sie wollen


Das hier kommt wohl dabei raus wenn man sich "einen Koolhaas" kauft. Da stellt sich doch die Frage, ob das der Kunde wollte oder das Buero. Ich hab ja bis jetzt immer nur Renderings gesehen. Wuerde ich mir gerne mal aus der Naehe ansehen. Wenn es zufaellig bald irgendwo eine dreistuendige Arte-Doku darueber gibt, wuerde ich das gerne wissen wollen.